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Die Tauchtauglichkeit
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Als Taucher befindet man sich in einer besonderen Umgebung. Man muss sich immer wieder bewusst machen, dass Leben unter Wasser für den Menschen unmöglich ist und wir nur mit Hilfe der Technik im Wasser überleben können. Wer taucht, sollte prinzipell gesund sein. Trotzdem muss nicht jede Krankheit automatisch zur Tauchuntauglichkeit führen. Viele Menschen mit Erkrankungen können auch unter bestimmten Auflagen tauchen. Wichtig ist es aber unnötige Risiken zu vermeiden.

Genau diesen Zweck erfüllt eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Sie ist also mehr als nur eine "lästige Pflicht".

Eine tauchmedizinische Untersuchung dient dem Zweck das Risiko beim Tauchen zu minimieren! Zwar gibt es beim Sporttauchen im Vergleich zu anderen Sportarten wenig Unfälle, aber wenn sich ein Zwischenfall ereignet, endet er häufig tödlich. Eine Untersuchungen von tödlichen Tauchunfällen hat gezeigt, dass fast die Hälfte der Verunfallten medizinische Probleme während des Tauchgangs hatten. Ich finde diese Zahl erschreckend hoch.

Die grundsätzlichen Anforderungen für die Tauchtauglichkeit als Sporttaucher sind:

  • Leistungsvermögen
  • Selbstständigkeit
  • die Fähigkeit, einem Partner im Notfall helfen zu können
  • gesundes Herz- Kreislaufsystem
  • unauffälliger HNO Bereich

Ein Taucher sollte auch eine gewissen Selbstverantwortung tragen können.

Da in Deutschland die Facharztanerkennung zum Arzt für Tauch - und Überdruckmedizin fehlt, kann theoretisch jeder Arzt die Tauchtauglichkeit bescheinigen.
Ich empfehle dir aber mal bei der GTÜM, der Deutschen Gesellschaft für Tauch und Überdruckmedizin, reinzuschauen (www.gtuem.de). Dort findest du den passenden Taucherarzt für dich.

Ansonsten gilt für dich dem Arzt nichts zu verschweigen und auch ehrlich zu dir selbst zu sein. Du bringst bei gesundheitlichen Problemen nicht nur dich, sondern auch deinen Tauchpartner in Gefahr.